Vorschläge für das Wappen von Rüdnitz |
Männeken wundert sich
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Tod der Linden in Zepernick?
Der Bürgermeister von Panketal möchte die
Ernst-Thälmann-Straße und die Rudolf-Breitscheid-Straße sanieren. Das ist auch gut so.
Nur weshalb er mehrere hundert Linden links und rechts der Straße dazu fällen muss, ist nicht ganz
klar. 2005 wollte der Bürgermeister schon einmal alle Bäume der beiden Straßen fällen lassen. Das scheiterte jedoch am Volkswillen. Die Anwohner wollten ihre Bäume behalten. Jetzt kam man im Amt auf einen Trick. Es wird zunächst nur ein kleiner Teil der Straßen saniert - so regen sich evtl. nicht gar so viele Leute auf! Bäume sollen nur auf einer Seite gefällt werden, damit sich die Leute ein besseres Bild von einer Straße ohne Bäume machen können!!! Anders gesagt: Erst kommt der Bürgermeister und erklärt den Leuten, dass er ihnen eine neue Straße schenken möchte - nur müssen dafür alle Bäume weg. Das finden die Leute aber voll doof und wollen die Bäume behalten. Der Bürgermeister, der die armen Bäume ja auch ganz lieb hat, macht jetzt nur noch ein kleines Stück Straße - dann regen sich nicht mehr so viele Leute auf - ist ganz einfach. Weil der Bürgermeister die Bäume so lieb hat, will er die Bäume jetzt auch nur noch auf einer Seite der Straße fällen lassen - regen sich noch weniger Leute auf - ist doch ganz klar. Dann kommen die Holzfäller und fällen die Bäume auf einer Straßenseite - die sind voll nett, weil sie die Bäume total lieb haben und sie in den
Baumhimmel bringen. Danach kommt die große Planierraupe und schiebt alles ganz gerade
- das ist auch ganz leicht - und hinter der Planierraupe kommen die Leute mit der neuen
Straße - geht alles ganz schnell und ist voll billig, könnt Ihr ruhig glauben.Zum Schluss kommt der nette Bürgermeister mit der Schere und schneidet das schöne Band durch, alle
jubeln und sind total glücklich. Jetzt können die Leute endlich sehen, wie ihre neue
Straße mit Bäumen auf der einen Seite und ohne Bäume auf der anderen Seite aussieht.
Vielleicht finden die Leute ihre Straße ohne Bäume aber voll blöd - macht nichts!
Hier hat der Bürgermeister noch ein As im Ärmel, da werdet Ihr staunen: Die abgesägten
Bäume klebt er mit Holzleim wieder an und lässt mit einem Holzgasschweißgerät und
Holzelektroden alles ganz fest zusammenschweißen, auf dass es ewig hält. Das geht ganz
einfach - aber das erkläre ich Euch ein anderes Mal.Dann lässt der Bürgermeister das nächste kleine Stück Straße machen - fällt wieder ein paar Bäume - regen sich wieder wenige Leute auf - ist ganz einfach, die Bäume wegzubekommen. Nur der Bürgermeister ist ganz doll traurig, weil keiner glauben will, dass er die armen Bäume doch auch ganz lieb hat.
So wird der Bürgerwille Stück für Stück untergraben. Stattdessen sollte die gut 6 Meter
breite Straße, die fast nur von Anwohnern genutzt wird, ordentlich instand gesetzt
und die Bäume gepflegt werden. Von dem übriggebliebenen Geld sollte man besser einen
richtigen Radweg von Bernau durch Zepernick nach Berlin-Buch bauen, damit die vielen
Radfahrer endlich von der Straße kommen und so auch viele Schüler sicherer zur Schule
fahren können. Das wäre mal eine Sache, für die der Bürgermeister bestimmt mehr
Zuspruch bekommen würde. Nach einem Bild einer Straße ohne Bäume braucht man gar nicht lange suchen: |
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20.05.2007
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Bürgerschutz
Am Sonnabend gegen 8.00 Uhr wurde an der Allee in Rüdnitz mit den Schutzmaßnahmen für
die Bürger begonnen. Aus 4 Bäumen entfernte man gefährliche Äste. Nicht immer war das
Gerät willig, aber letztlich doch erfolgreich. Ob die Arbeit der Firma fachgerecht
ausgeführt wurde, kann ich als Laie nicht beurteilen.
Müsste ich es beurteilen würde ich sagen, die Arbeiten erfolgten laienhaft, jedoch bin ich
kein Fachmann. Ein Gespräch nebenher ergab, dass man keine jungen Bäume zwischen die
alten Bäume pflanzen kann.
Was hier nicht geht, habe ich andernorts aber schon gesehen. Jetzt ist unsere Allee jedenfalls
sicher - amtlich bestätigt sozusagen. Baumpflege wird es wohl nicht geben, weshalb auch solche
alten "Zausel" pflegen - die beißen ja sowieso irgendwann ins Gras und ohne Pflege bestimmt
noch etwas früher!
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13.05.2007
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Die Macher
Ein Werbeblatt vom März diesen Jahres zeigt ein Foto mit der Bildunterschrift: "Zwei Macher: Amtsdierektor Rainer Schneider zeigt Vizelandrat Carsten Bockhardt die neue Heimstätte der Dieselgeneratoren." Zwei Macher sehe ich auf dem Foto nicht. Ist ein Macher nicht jemand, der hemdsärmlig und ohne Umwege für die Leute etwas reißt, Menschen begeistert und alles zum Wohl der Menschen, für die er einsteht? Das Foto zeigt aber nur jemanden, dem ich dieses Prädikat nicht absprechen möchte und Carsten Bockhard, den Vizelandrat, der die Straßensanierung in Rüdnitz gegen den Baum gefahren hat. Der, der einen sanften Ausbau als antiquiert beschreibt, hält es für zeitgemäß, eine ganze Allee abzuholzen, um eine Straße einen halben Meter breiter asphaltieren zu können? Die Allee soll dann 2,5 -3,0 Meter neben der Straße neu entstehen. Die neuen Bäume würden dann entweder mitten auf dem Feld stehen oder auf dem Fußweg. Das könnte aber auch eine planerische Unkorrektheit sein. Nachdem nun intensiv ein dreiviertel Jahr über die Allee diskutiert wurde, sind folgende Punkte noch immer unklar: - Weshalb muss die alte Allee gefällt werden? - Welche Bäume sollen nachgepflanzt werden? - Wann werden die Bäume nachgepflanzt? - Wohin werden die Bäume geplanzt? Ist die Planung so allgemeinkonkret, dass es keine klare Aussage gibt oder werden ökologische Fragen wieder als Staatsgeheimnis gehandhabt wie in der DDR? Das EU-Geld ist nun in die Uckermark gewandert und kann dort hoffentlich noch Nützliches erreichen. Gebraucht wird es dort sicher genauso dringend wie hier. Wäre ich ein Pessimist und Schwarzmaler, würde ich es nicht als Zufall ansehen, dass die erneut beauftragte Begutachtung unserer Bäume von einem Uckermärker und Parteifreund unseres Vizelandrates durchgeführt wird. Aber ich bin ja ein Optimist und denke, das ist bestimmt nur ein großer Zufall. In einer Sendereihe Namens "Der letzte seines Standes" wird im Vorspann die Frage gestellt: "Was war der Wert Ihrer Arbeit?" Kann man diese Frage zum Thema Straßensanierung der K6005 unserer Kreisverwaltung stellen? Für alle, die sich über den Einfluss der Umwelt auf unser Leben informieren wollen und sollten, hier noch zwei Links von Einrichtungen, die sich mit dem Klima an Hand aktueller Daten befassen. Mit anschaulichen Vorträgen vermitteln die Wissenschaftler klimatische Sachverhalte in Schulen und Firmen - bestimmt auch in Verwaltungen. |
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13.05.2007
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Eine Säge
Eine Säge der besonderen Art gibt es in der Barnimer SPD-Fraktion. Dr. Andreas Steiner passt nicht in das Bild der gleichgeschalteten Sozis im Barnim. Dafür will man Ihn abstrafen - siehe MOZ. Zu dem Thema Meinungsfreiheit und Parteikonformität fällt mir ein Wort von Willy Brandt ein, der Eine oder Andere in der SPD wird ihn wohl kennen. Willy Brandt hatte die Abgeordneten aufgefordert, zu ihrer Meinung zu stehen und sich vor dem deutschen Volk zu verantworten - also vor den Menschen und nicht vor der Partei. |
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13.05.2007
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Volksvertreter?!?!
Das Männeken ist über den Eifer ( Eilantrag zur Alleefällung - MOZ) der Herren in der Kreisverwaltung Eberswalde sehr verwundert. Wieviel Energie aufgewandt wird, um an die Millionen für diesen Straßenbau zu kommen. Auf der anderen Seite jedoch fehlt die Energie, sich als Bauherr beim Neubau des Kreisverwaltungsgebäudes durchzusetzen. Da wird das Gebäude um eine Etage gekürzt, die Fassade verbilligt und trotzdem werden noch immer Mehrkosten verursacht! Wird hier nicht an den Grundfesten der Mathematik gerüttelt? Weniger ist mehr - aber doch nicht so!!! Als privater Bauherr wäre das mit Sicherheit ein Fall für "B... hilft". Aber ich bin etwas abgeschweift - zurück zur Allee: In einer Zeit, in der alle vom Klimawandel reden - wohl auch berechtigt -, wo in Australien per Gesetz Glühlampen verboten werden sollen, Ablasshandel mit dem Ausstoß von Kohlendioxid bei Flugreisen betrieben wird, da will man die Allee abholzen, welche doch schließlich Kohlendioxid umsetzt - ca.1.500 Tonnen im Jahr. Die Erhaltung der Allee wäre wahrhaft praktizierter Klimaschutz. Es geht um die Vermeidung und Verringerung von Kohlendioxid und nicht um das Bezahlen. Geld wird die Atmosphäre nicht retten! Geld in der Atmosphäre bindet kein Kohlendioxid! Globaler Klimaschutz findet nicht nur auf der anderen Seite der Erde statt, sondern auch hier - hier in Rüdnitz! Das bedeutet auch ein Loslassen von alten Ansichten, von eingefahrenen Gewohnheiten! Ständig muss dazugelernt werden. Ein Umdenken der regierenden Parteien ist notwendig, bevor es zu spät ist. Leider bleibt zu befürchten: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" - um es einmal sachte zu formulieren. Noch ein Wort zu den sogenannten "Befürwortern des Straßenausbaus". Ich, wie auch viele andere, bin für den Ausbau der Straße. Für eine bessere Unterscheidung sollte man doch die Sache beim Namen nennen: Befürworter der Fällung und Gegener der Fällung. Ich für meine Person sehe es nicht als Einschränkung an, wenn nach einem sanften Ausbau der Straße - mit den Alleebäumen - nur noch Tempo 70 km/h erlaubt wird. Busse können sich auf dieser Allee begegnen, seit es dort Busverkehr gibt, warum nicht auch weiterhin? Es stellt sich mir ernsthaft die Frage, ob es um die Fördermillionen geht oder um eine vernünftige Straße im Barnim, die auch ein positves Zeichen setzen könnte. |
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07.03.2007
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Nachtrag für den Klimainteressierten:
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09.03.2007
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Oberverwaltungsgericht
Soeben hat "Brandenburg aktuell" im rbb-Fernsehen berichtet, dass das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg im Fall der Alleefällung entschieden hat. Es darf nicht gefällt werden. Die Kreisverwaltung wird leider nicht die Größe haben, die altenative Ausbauvariante für die Straße zu wählen. Wahrscheinlicher ist es, dass man die Hände in den Schoß legen wird und den lieben Gott einen guten Mann sein lässt. Die Bürger haben teils gewonnen und teils verloren. Erstmal bleiben die Bäume stehen. Das ist auch für die gut, die es nicht glauben wollen. Zum anderen wird die Allee wohl weiter so wenig gepflegt wie bisher. Da interessiert dann auch die Gefährdung nicht mehr. Die Straße könnte trotz - oder besser - auch mit den Bäumen saniert werden. Das wurde bisher totgeschwiegen. Es liegt einzig und allein an der Verwaltung, etwas für den Bürger zu tun. Die Missachtung von Bürgerinteressen ist nicht den Alleeschützern anzulasten. Die haben sich für den Straßenausbau mehr engagiert als die Herren in Eberswalde - die letztlich über das Wohl oder Weh des Bürgers enscheiden. Ich bin nach wie vor für einen Ausbau mit Bäumen, noch ist es theoretisch auch möglich. |
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05.03.2007
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Männeken vor Ort
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26.02.2007
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Kreistagsversammlung II
In einer Zeitungsmeldung konnte man lesen, dass in der Kreistagsversammlung am 21.02.2007 darüber abgestimmt wurde, ob die Alleestraße richtig ausbaut wird oder vorerst gar nicht. Worum handelt es sich bei einem "richtigen" Ausbau einer Alleestraße? Wählt eine Gruppe von Menschen einen Vertreter ihrer Interessen, sollte sie bemüht sein, den fähigsten Kopf zu bestimmen. Dieser sollte in der Lage sein, auch zwischen mehr als zwei Varianten wählen zu können - vielleicht sogar selbst einen Beitrag zur Lösung eines Problems beitragen zu können. Anders im Barnimer Kreistag. Die Wahl zwischen einer einzigen Ausbauvariante, incl. Fällen aller Bäume, auf der einen Seite und Tatenlosigkeit auf der anderen Seite erscheint hier eher unangebracht und zeugt nicht unbedingt von Kompetenz. Schwarz oder Weiß - ein Grau scheint hier unmöglich (von Farbe wagt man nicht mal zu träumen). Es geht offensichtlich nicht um die Alleestraße. Es ist vielmehr ein Hort der Selbstbeweihräucherung. Zum Thema der Neuanpflanzung an der Allee - 777 Bäume an der Allee plus 200 Bäume andernorts - sagte Herr Carsten Bockhardt: "...das muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen, was hier für den Naturschutz gemacht werden soll!" Für das Fällen von ca. 700 Bäumen im Vorfeld hat er wohl keine passenden Worte gefunden - oder hat er den Sachverhalt schlicht vergessen? Hat ihn das gar so sprachlos gemacht wie mich? Man wird das Gefühl nicht los, dass es im Gros nicht um die Allee geht. Es interessiert im Kreistag nicht wirklich, ob die Leute sich durch die Straße die Fahrzeuge werkstattreif fahren und wie die Bäume ohne jede Pflege bestehen können - nein, es geht lediglich um Fördergelder. Solch Eintracht der Parteien wäre an anderer Stelle ausgesprochen wünschenswert. Es sollte jedoch bedacht werden, dass es keine wirklich kluge Lösung darstellt, das Problem wie in der Grundschule zu behandeln: "... wenn wir die Bäume nicht fällen dürfen, gibt es eben auch keine neue Straße - basta...". Möglicherweise verfallen die Fördergelder nicht, weil sich Menschen für den Erhalt der Allee engagieren, sondern weil Politiker nur in groben Rastern denken. |
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Kürzlich gab es im BAR-BLOG einen Fotowettbewerb zum Thema: Wer findet die vielen Autos auf der Allee. Ich möchte diese Idee gern aufnehmen. Thema: Wer findet die als Ersatz gepflanzten Linden entlang der neuen Ortsdurchfahrt der B2 durch Rüdnitz? Zu gewinnen gibt es allerdings nichts - außer der Erkenntnis, dass ... ! |
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24.02.2007
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Brandenburger Bilder
In loser Folge gibt es jetzt immer mal ein paar Bilder aus Brandenburg
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Kreistagsversammlung
Am 21.02.2007 habe ich die Kreistagssitzung des Landkreises Barnim besucht. Dazu ein paar mehr oder weniger gesicherte Zahlen aus dem Sitzungsinhalt: Für die nach Meinung der SPD, FDP und CDU zu fällende Allee sollen neue Bäume gepflanzt werden! 777 Bäume an der Allee für 360.000,00 Euro und 200 Bäume andernorts für 200.000,00 Euro. Zusammen macht das die stolze Summe von 560.000,00 Euro. Bei den angekündigten Kosten von 280,00 Euro pro Baum komme ich (280,00 x 977 Bäume) auf 273.560,00 Euro. Na - vielleicht ist da etwas untergegangen. Zu einer Anfrage nach dem Sinn von Stasiüberprüfungen gab es allgemeine Verwirrung über die Anzahl der Abgeordneten im Kreistag. 55 oder 56 Abgeordnete - das konnte man nicht so ohne Weiteres klären und hat den komplizierten Sachverhalt auf die nächste Sitzung vertagt. Da wundert sich das Männekeen und der Amtsschimmel wiehert. Ausreichend Sachkenntnis bestand über den Zeitraum von 5 Minuten Redezeit. Energisch wurde Herr Dr. Hunger mitten in seinem Vortrag auf das Ende seiner Redezeit hingewiesen. Dieser war sichtlich bemüht, mit kurzen und prägnanten Worten den Abgeordneten Alternativen zur Komplettfällung der Allee in Rüdnitz aufzuzeigen. Herr Dr. Hunger war ein Gast in dieser Versammlung. Behandelt man so seine Gäste? Der anfangs gestellte Antrag, den Tagesordnungpunkt Alleeausbau in Rüdnitz vorzuziehen, damit z.B. auch Herr Dr. Hunger - Gastredner der Grüne/Freie Wähler - nicht übermäßig lange warten muss, wurde selbstredend abgelehnt. So sind eben die meisten Abgeordneten im Barnim: halt doch etwas notorisch kleinkariert. Der Gipfel der Ignoranz kam dann aber von der CDU. Nachdem Herr Dr. Hunger dann doch seinen kurzen Vortrag beenden durfte, stellte man von dort sofort den Antrag, ohne weitere Diskusion über den Antrag zum Alleeerhalt der Grüne/Freie Wähler abzustimmen. Damit wurde Herrn Dr. Hunger deutlich gemacht, dass sein Beitrag unerwünscht, Fachwissen im Barnim nicht gefragt ist. Ich persönlich empfand die Versammlung streckenweise als überaus peinlich. Abschließend bleibt Folgendes zu bemerken. Das Gerede von der "Allee der Zukunft" und "unseren Enkeln eine intakte Allee zu hinterlassen" klingt in meinen Ohren wie der blanke Hohn. Wir können schon uns und unseren Kindern eine intakte Allee geben - mit etwas guten Willen. Angesichts von Meldungen wie "Die Menschheit hat noch 15 Jahre Zeit, die Klimakatastrophe abzuwenden" sollte man doch versuchen, alles technisch und wirtschaftlich Mögliche zu unternehmen, um die angekündigte Katastrophe abzuwenden. Dabei ist es egal, ob man nun 15 Jahre Zeit hat oder 20 Jahre. Ein Weiterbestehen der Allee wird die Katastrophe nicht automatisch verhindern, ein Fällen aber automatisch fördern - und sei es nur ein noch so kleines Quäntchen. Die Abgeordneten, die für die Fällung stimmen, werden dann schon sehr lange keine Abgeordneten mehr sein, bis eine neugepflanzte Allee annäherend den ökologischen Wert der jetzigen Allee erreicht hat. Für mich hört sich das nicht nach Generationenvertrag an, sondern eher nach einer "Nach-mir-die-Sintflut-Mentalität". Es besteht keine Notwendigkeit, diese Allee abzuholzen!
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23.02.2007
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Beitrage wie im
Rüdnitzer
machen mich doch sehr betroffen. Muss man extra betonen, dass die uns umgebende
Landschaft auch ein Bestandteil der Lebensqualität ist? Die Allee benötigt nicht nur Pflege
und verusacht Kosten! Neben so persönlichen Ansichten des Schönen an dieser Allee gibt es
auch ökologische und klimatische Gesichtspunkte, die sich nicht immer mit Geld aufwiegen
lassen. Je eine Reihe Bäume links und rechts kann man doch nicht nur zum Verkehrshindernis
dekradieren. Weshalb müssen sich auf dieser Straße in Brandenburg LKW´s mit 100 km/h begegnen können?
Es geht hier nicht um eine Piste über irgendeinen Acker. Hier stehen über 700 Bäume!
Gibt es keinen Weg, sich etwas in seinen Ansprüchen zurück zu nehmen und den Bäumen
auch Platz einzuräumen? Bisher konnten größere Fahrzeuge aneinander vorbeifahren, bis
heute habe ich jedenfalls keine ineinander verkeilten Busse gesehen.
Ist es Kraftfahrern nicht zuzumuten,
aus Rücksicht auf die Allee die Geschwindigkeit sinnvoll zu reduzieren?
In der Ortsdurchfahrt Rüdnitz beträgt die Fahrstreifenbreite in einer gegenläufigen Kurve 2,75 m.
Ein durchfahrender Sattelzug muss konstruktionsbedingt in die Gegenfahrbahn geraten.
Für gewöhnlich werden Fahrbahnen in Kurven eher breiter als schmaler, nicht so in Rüdnitz!
Dort beschränkt man sich auf das hinweisende Verkehrsschild "Fahrbahneinengung".
Alles was hier noch hilft, ist die gegenseitige Rücksichtnahme.Niemand hat deshalb ein Gebäude abgerissen, Grundstücke angekauft oder den Bürgersteig weggelassen, um die Straße zu verbreitern. Bleibt darauf hinzuweisen, dass die Ortsdurchfahrt der B2 durch Rüdnitz mit Sicherheit ein viel größeres Verkehrsaufkommen aufweist als die K 6005 von Rüdnitz nach Danewitz. Diese Rücksichtnahme soll für die Allee nicht auch möglich sein? Dann gibt es auch noch Beiträge wie in der MOZ. Heute sollte man die Allee abholzen und neupflanzen, weil es in 20 Jahren teurer wird!?! Vielleicht sollte man die Straße auch nicht sanieren, um das Kfz-Handwerk zu fördern. Keiner wird gezwungen, diese Straße zu befahren.
Was soll dieser Unsinn!!! Ist es nicht jetzt möglich, die Neubepflanzung der Allee auf 20 Jahre zu
planen und die Straße alleeschonend auszubauen??
Bäume die jetzt fehlen, könnte man durch junge Bäume ersetzen.
Später dann könnten jeweils etwas ältere Bäume gepflanzt werden.
So gibt es letztlich keinen großen Altersunterschied der Bäume.
Würden wir in einer Bananenrepublik leben, wäre der weitere Gang der Dinge klar. In Diktatorenmanier wird das Abholzen beschlossen. Entscheidungsträger werden zu einer passenden Entscheidung gedrängt. Dann holt man sich die örtliche Journaille ins Boot, die linientreu publiziert. Ansichten, welche nicht unterdrückt werden können, versucht man lächerlich zu machen. In einer Diskussionsrunde heuchelt man Interesse an fremden Lösungsvorschlägen und lässt dann doch die Allee abholzen mit der Bemerkung, alles Für und Wider abgewogen zu haben. Zum Glück leben wir hier aber in einer Demokratie, die solche Gedankenspiele ad absurdum führt - oder? 18.02.2007
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| Am 19.01.2007 fand im Gemeindezentrum in Rüdnitz unter reger Beteiligung eine
Informationsveranstaltung zum Thema "Straßenausbau der Danewitzer Allee" statt.
Der Straßenplaner, Dr.Ditmar Hunger, und der Baumsachverständige, Manfred Frommer, standen den
interessierten Bürgern Rede und Antwort. Die eingeladenen Vertreter der Kreisverwaltung
standen den Bürgern nicht Rede und Antwort. Der Saal war gut gefüllt. Nach den Vorträgen der Gäste zum Zustand der Bäume und der Straße wurden Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt. Zu den Vorschlägen zum sanften Ausbau der Allee von Dr. Hunger gab es einige Proteste, die jedoch, nur weil sie besonders laut vorgetragen wurden, nicht die mehrheitliche Meinung repräsentierten. Der Großteil der versammelten Bürger war an einem Ausbau der Straße mit alter Allee interessiert. Die Mehrheit der Zuhörer war auch einer sachlichen Diskussion interessiert, nur der stellvertretende Bürgermeister verabschiedete sich unter gebrabbeltem Protest vorzeitig von der Veranstaltung. Immerhin hat der Gemeindevertreter kein Interesse geheuchelt. Es kamen auch Gegenargumente: Die Behindertentransporte und der Schulbusverkehr wären gefährdet durch den Erhalt der Allee, so die Meinung eines Bürgers aus der Runde. Das habe ich persönlich anders beobachtet. Ein Baum steht am Straßenrand. Er rast nicht an den Autos vorbei und das sollte man auch mal akzeptieren und seine Fahrweise dementsprechend anpassen. Früher war in solchem Fall § 1 der StVO ganz hilfreich. Zu den ausgeführten Sanierungsmöglichkeiten für die Allee führte Dr. Hunger eine Asphaltierung der Straße mit Schotterstreifen im Randbereich an. Die Variante mit dem Schotterrandstreifen wird von Herrn Bockhardt als "Stand der 50er Jahre" dargestellt. Na Hauptsache, das sagt keiner den armen Skandinaviern. Was mich ebenfalls sehr stört, dass eigentlich nicht über die Allee gesprochen wird. Die MOZ wird nicht müde, die Bäume der Danewitzer Allee als Gefährdung für Mensch und Auto darzustellen. Auch wenn nichts passiert ist, es hätte ja etwas auf ein Fahrzeug fallen können. Das ist schlimmer, als dass andernorts ein Baum auf ein Auto gestürzt ist! Wird diese Straße jetzt auch bei Sturm gesperrt? Welche werden folgen? Die Herren in Eberswalde werden, laut MOZ, keinen Rückzieher machen, wie man es von ihnen verlangt. Wer verlangt so etwas? Sollte in einer Demokratie nicht auch demokratisch entschieden werden, oder sind wir wieder da angekommen, wo Umweltdaten und Erhebungen zum Staatsgeheimnis gemacht werden. Es sollte doch hier um eine Allee gehen, einem märkischen Kleinod. Ist das Charakteristikum einer Landschaft nicht mehr erhaltenswert? Käme etwa jemals jemand auf die Idee, im Spreewald die Wasserwege zu asphaltieren, um die Brücken nicht instandhalten zu müssen? Warum ist vom Kreis nie geprüft worden, wie man die Allee erhalten kann? Eine Allee kann doch nicht nur Nachteile haben, auch nicht in den Augen der brandenburgischen Ämter. Wenn ein Vorgang undurchsichtig und nicht nachvollziehbar ist, muss man doch mal nachfragen dürfen. Ich meine, der Bernauer Amtsrichter Andreas Müller sollte das ganze Verfahren in Eberswalde beaufsichtigen. Vielleicht ließe sich dann schon im Vorfeld klären, wer wann wofür zuständig ist. Vielleicht ließe sich das Nachfolgende dann auch gleich klären! Wie im BAR-blog nachzulesen ist, gibt es einen höchst interesanten Punkt zur "Allee der Zukunft". Auf die parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Dr. Klocksin (SPD) gab es eine Antwort des Brandenburgischen Umweltministers Woidke. Danach sind für den Abschnitt Rüdnitz - Danewitz keine Kosten für Baumpflanzungen ausgewiesen. Da wundert sich Männeken doch sehr! Werter Herr Minister, ist das die "Allee der Zukunft", von der die Herren in Eberswalde reden: ca. einen Meter hoch, weißes Dreikantprofil mit schwarzen Streifen? Können Sie dementieren, dass es längst beschlossen ist, keine neue Allee von Danewitz nach Rüdnitz zu pflanzen? Die Bäume sollten mindestens 3 Meter zurück gepflanzt werden, Land wird dafür jedoch nicht gebraucht. Es werden Bäume für die Neuanpflanzug benötigt, eine Planung gibt es dazu aber offensichtlich nicht und Bäume kosten Geld, nur hier nicht? Wie war das, als die Linden für den Ausbau der B2 im Ort gefällt wurden, sollten nach Abschluss der Arbeiten nicht neue Bäume gepflanzt werden? Ist das jetzt auch so eine moderne unsichtbare Baumart, die kein Geld kostet, kein Land und kein Wasser benötigt und auch ohne Laub und Folgekosten wächst? Es muss doch auch für Volksvertreter ein Bedürfnis sein oder werden, für und mit dem Volk Entscheidungen zu treffen. So eine Straße sollte doch für einen Bürger dieses Landes eine greifbare Sache sein. Ist es nicht die Pflicht der Entscheidungsträger, sich von Fachleuten beraten zu lassen und die beste Lösung zu suchen. Na, man wird doch mal träumen dürfen. Träumen ist doch eher falsch. Es ist dringend anzuraten, dass alle, die zum Ausbau der Straße mit Sachkenntnis und auch Sachverstand beitragen können, sich zusammensetzen. Eine Allee ist auch Kulturgut und nicht nur ein Kostenfaktor. 26.01.2007
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Zum Jahresende möchte ich die letzten Ereignisse kurz zusammenfassen.
Leider komme nicht um das Geschreibsel mancher "Reporter" der MOZ herum.
So berichtet die MOZ in der Ausgabe vom 11.11.2006 , dass insgesamt 257 Unterschriften für die Fällung der Allee an die Rüdnitzer Gemeindevertreter übergeben wurden. Mit welch fragwürdigen Methoden zumindest ein Teil der Unterschriften zustande gekommen ist, blieb unerwähnt - vielleicht auch aus Unkenntnis. Am 20.12.2006 berichtet das Blättchen über die zu erwartende Unterschriftenliste für den Erhalt der Allee. Weit über 1.000 Unterschriften sind zu erwarten. Gleichzeitig wird jedoch angezweifelt, ob die Sammlung mit der nötigen Sachkenntnis durchgeführt worden ist. Einige MOZ'ler heizen allem Anschein nach die Stimmung an und versuchen durch ihre Berichterstattung, den Kreis der Alleebefürworter ins Abseits zu stellen! Fazit: eigentlich sind 1.234 Unterschriften mehr als 257. Wenn man aber die 1.234 Unterschreiber in die Negativecke (Meckerer und Querulanten) schiebt - siehe besagter MOZ-Artikel, kann man ein Minus vor die 1.234 Unterschriften setzen und schon ist das gewünschte Verhältnis wieder hergestellt. Meinungsmache in einer Art, wie sie Viktor Klemperer schon beschrieben hat.
Im Barnim ist das Leben auch in anderer Hinsicht nicht einfacher geworden. Bringt einen etwas auf die Palme - oder in Ermangelung einer Palme auf einen anderen Baum, kann es teuer werden. Das Klettern auf einen Baum gefährdet die öffentliche Ordnung! Das kann weitreichende Folgen haben und verlangt geradezu nach einem sofortigen Einsatz der Staatsmacht. Über diese kleine Begebenheit mit Frau Tomaschek (staatsgefährdend und moralisch bedenklich) kann man beim BAR-Blog nachlesen. Ich bin heute am 31.12.2006 die Allee entlanggefahren. Es lagen trotz Sturm keine Äste auf der Straße. Kein Kampf mit den Urgewalten, einfach nur eine Allee mit sich im Wind wiegenden Bäumen. Keine Sperrung - wie schon angekündigt - der Straße wegen des Sturmes. Weshalb auch! Zum Schluss aber noch etwas Nettes. In Biesenthal soll die Bahnhofstraße saniert werden. Nach hiesigem Verständnis werden zunächst alle Bäume an der Straße gefällt. Alle Bäume? Nein: Es gibt einen Baum, der Gnade gefunden hat. Er steht an der Straße und stört plötzlich nicht mehr. Er macht zwar jetzt mehr Arbeit - er kostet also Geld, darf jedoch stehenbleiben!!! Umplanungen und Abstimmungen haben den Baum gerettet. Dieser Baum hat in Form eines Fotos an einem Wettbewerb teilgenommen und gewonnen, weil er so schön buntes Laub hatte. Kann man so einen Baum fällen? Nein, dieser Baum soll leben. Schön, dass dieser Baum so schönes Laub hatte. Schade, dass die anderen Bäume nicht das Glück hatten, an einem Fotowettbewerb teilgenommen zu haben. 31.12.2006
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Nachdem nun das Landesumweltamt die Fällung der über 700 Alleebäume der K 6005 gestoppt hat,
ging ein Aufschrei durch die Presse - also bei der MOZ. Das hatte ich so aber auch erwartet,
da das Blättchen schon einige Zeit Stimmungsmache für die Rodung betrieben hat. Bis
heute war man nicht in der Lage, sachlich über den Umfang der geplanten Arbeiten zu berichten,
was ja eigentlich die Ausgangslage gewesen wäre. Na, lassen wir das. Die Verwaltung spann den Faden mit der Umwidmung zur Einbahnstraße, danach die Geschichte mit den Ausweichtaschen für den Gegenverkehr - da gab es wieder Einiges zu fällen und den Charakter der Allee zu zerstören. Augenscheinlich gibt es auch keinen wirklichen Plan, wie die Allee saniert werden soll. Erst sollten die Bäume 3 m von der Straße weg, jetzt nur 2,5 m. Müssen nun auch noch neue Wege in Rüdnitz entlang der Kreisstraße angelegt werden? Der Volkswille für oder gegen etwas kann sich beispielsweise durch Unterschriftenaktionen manifestieren. So wurden für die Fällung Unterschriften in der Umgebung gesammelt. Man ging einfach ungefragt aufs Grundstück und stellte diejenigen zur Rede, die ihre Unterschrift nicht geben wollten. Anders gesagt: man versuchte, sie zur Unterschrift zu nötigen. Entweder hat hier etwas in der Kinderstube gefehlt, oder aber sie haben etwas in der Entwicklung verpasst und zahlen noch immer brav ihre FDGB-Beiträge. Das Beste ist aber das Landesumweltamt! Erst erklärt man dort, dass die Allee nicht gefällt wird - Punkt. Die MOZ lamentiert, eine Bürgeriniative für das Abholzen der Bäume gründet sich, ein Bürgermeisterkandidat in Eberswalde - ein Entscheidungsträger - erklärt zähneknirschend, das Urteil zu akzeptieren, ..., Brief an den Minister und plötzlich passiert das, womit keiner gerechnet hat. Das Landesumweltamt ist in sich gegangen und hat auf wundersame Weise festgestellt, gar nicht zuständig zu sein!!! Wenn es dort keiner verraten hätte, wäre es niemanden aufgefallen! Dank dieser wundersamen Erkenntnis kann nun wohl doch gefällt werden. Das ist Politik wie es sich klein Fritzchen vorstellt, demokatisch und unabhängig! Übrigens soll jeder neu angepflanzte Baum Kosten in Höhe von 460 Euro verursachen. Anfragen in verschieden Baumschulen haben einen Preis von 70 - 80 Euro pro Baum ergeben. Dafür bekommt man einen Spitzahorn, 3 x verpflanzt, mit Ballen und einem Stammdurchmesser von ca 14 - 18 cm. Der Rest des eingeplanten Geldes wird dann wohl für das Einsetzen eines Baumes eingeplant. Verdammt hoch wird hier herangegangen. Vielleicht fällt dann auch etwas Rasensamen für den uns vor die Tür geschütteten Straßenaushub (am Feldweg) ab! Wo es nun doch mal wieder um den Baum geht, wo sind die neuen Alleebäume entlang der B2 durch Rüdnitz geblieben, hat man die irgendwo in einen Wald gepflanzt? 09.11.2006
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Jetzt hat es uns der Amtsschimmel aber gegeben. Aus der Kreisstraße soll jetzt eine
Einbahnstraße werden. Als täglicher Nutzer dieser Straße kann ich mich nur noch wundern!
Wer sind die Leute, die sich wie kleine Kinder aufführen - wenn ich das nicht kriege,
kriegst du dafür das nicht!
Kann man die Straße nicht baumschonend reparieren, für LKW sperren (denn die zerfahren doch noch am ehesten die Randbereiche) und eine Geschwindigkeitsbegrenzung - z. B. 70 km/h - einführen? Eine Straße in Brandenburg wird zum Spielball nicht nachvollziehbarer Interessen. Dutzende von Straßen in der Umgebung sind in einem ähnlichen Zustand, was die Bäume angeht. Können wir im Barnim bald alle Straßen nur noch in eine Richtung befahren? Z. B. die Straße von Biesenthal nach Sophienstädt, von Lanke über Ützdorf nach Wandlitz, von Börnicke nach Löhme. In unserem speziellen Fall bestünde dann nur die Möglichkeit, von Danewitz über Siedlung Dewinsee, Wullwinkel nach Rüdnitz zu kommen - da werden sich alle Anlieger sicher besonders freuen! Auch die betroffenen Autofahrer und die Umwelt haben dadurch mehr Nach- als Vorteile. Eine Dauerlösung müsste auch eine Umwidmung der Siedlungswege nach sich ziehen oder der Umweg vervielfacht sich, da er offiziell über Biesenthal führt?! Dass Ämter nicht immer flexibel sind, kann man ja vielleicht noch nachvollziehen, aber weshalb die MOZ, eine bisher nach meiner Meinung gute Zeitung, sachlich derart falsch und auch parteiisch berichtet, ist mir unklar. Wäre es nicht Aufgabe der Zeitung, objektiv über den Umfang des geplanten Bauvorhabens zu berichten und den momentanen Zustand zu erläutern? Anders Herr Thunemann (MOZ-Artikel). Auch in der neuesten Ausgabe vom 30.09./01.10.2006 berichtet er darüber, dass von dieser Allee (Kreisstraße 6005) bei Sturm eine Verkehrsgefährdung ausgeht. Von welcher Allee geht bei Sturm keine Gefährdung aus??? Selbst Strommasten sind bei starken Stürmen schon umgeknickt, Dachziegel von Häusern gefallen. Stellt ein Sturm an sich nicht eine Gefährdung dar? Ich finde, dass die MOZ, sprich Herr Thunemann, der Sache den größten Bärendienst erwiesen hat. Ich habe nicht die Zeit und auch selten die Möglichkeit, den Wahrheitsgehalt, die Sachlichkeit und Objektivität von Zeitungsartikeln zu prüfen. Im Falle der Berichterstattung über den Ausbau der Kreisstraße 6005 bin ich jedoch sehr enttäuscht. 01.10.2006
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Der Fortschritt ist überall, so auch bei der Bahn. Das altertümliche Gebimmel der Schrankenanlage ist dem Geläut eines modernen Bahnübergangs gewichen. Drumherum wurde alles erneuert, es wird jetzt digital angesteuert. Die Schranken, die Signale, die Ampeln, die Baken - ... die Baken? Wieso die Baken? Werden die auch digital angesteuert? Die "alten" Baken sind zum Teil erst 4 Jahre alt, ist da schon die Verschleißgrenze für das Blechschild erreicht? Aus Bahnkreisen habe ich oft erfahren, dass die Bahn nichts zu verschenken hat. Das kann so aber dann doch nicht stimmen. Was kostet denn solch eine Bake - also eine Bake kaufen und einsetzen sowie die alte Bake ausbuddeln und entsorgen? Gesicherte Infos können mir gern zugesandt werden. Zu einem Bahnübergang gehören 12 Baken - also alles mit 12 multipliziert. Wieviele Bahnübergänge erhalten solch eine Doppelbeschilderung? Darf man sich deshalb nicht wundern? Hätte die schon vorhandene Beschilderung nicht noch die neuen Schranken überlebt?! |
Bahnübergang nach Danewitz
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Bahnübergang von Dewinsee kommend
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| Die Bäume der Allee von Rüdnitz bis zur Verbindungstraße
Biesenthal/Grüntal sollen gefällt werden, weil
die Straße erneuert werden soll. Aha!!! Da gibt es einige wundernswerte Dinge. Sollte ich hier etwas falsch oder missverständlich darstellen, bitte ich, mich davon umgehend mit den entsprechenden, richtigstellenden Fakten in Kenntnis zu setzen. Wenn ich die ganze Sache betrachte, stellen sich mir viele Fragen. Weshalb geht von der Allee eine so große Gefahr aus? Weil ein Gutachter, der namentlich nicht genannt werden will oder darf, das festgelegt hat?! Ist der Professor möglicherweise doch nicht so unstrittig wie behauptet? 2005 - bei dem Sturm im Sommer - kam es zu einigen Abbrüchen, die auch eine Gefährdung darstellten. 3 Wochen war die Allee gesperrt! Gesperrt war die Allee drei Wochen, weil sich nach Abzug der Feuerwehr - die hier viel geleistet hat - zwei Wochen lang gar nichts tat! Auch ist die Rede davon, dass 2/3 der Bäume stark beschädigt bis fast tot sind. Diese fast toten Bäume haben größtenteils dem Sturm standgehalten. Auf der Strecke nach Lobetal lagen die Bäume reihenweise auf der Straße. Gab es hier Handlungsbedarf? Nein! Zwischen Bernau und Wandlitz hat auch niemand nach dem Unwetter 2003 den ganzen Wald abgeholzt. Eine Gefährdung geht von unserer Allee aus, wie sie von jedem Baum, jedem Dachziegel, jeder Straßenlaterne bei Sturm ausgeht. Weshalb sind die Bäume an der B2 (Richtung Biesenthal) noch nicht abgeholzt, wobei es sich hierbei doch um eine höherrangige Straße handelt? Welcher Baum welche Gefahr in sich birgt, kann ich nicht beurteilen. Dass der auch zuständigen Naturschutzbehörde eine fachliche Beurteilung des Zustandes abgesprochen wurde, regt zum Wundern an. Plötzlich sieht sich das Bauordnungsamt in der Pflicht, auf dieser Straße für Verkehrssicherheit zu sorgen. Jahrelang hat es keinen Sachbearbeiter wirklich interessiert, ob diese Straße von Schulbussen oder Kindern auf Fahrrädern passiert wird. Allen Nutzern ist sonnenklar, dass diese Straße lebensgefährlich ist! Schlaglöcher - groß wie Pflanzschalen - wurden über Monate (teilweise über Jahre) geduldet, bis diese dann irgendwann in sporadischen Intervallen (und nicht nach Bedarf!!!) immer mal wieder geflickt wurden. Jetzt aber soll es richtig losgehen. Alle Bäume weg, wochenlange Vollsperrung und dann kommen ein paar Zentimeter Asphalt auf die Straße? Dieser enorme Aufwand wegen der paar Zentimeter? Ich bin nicht der Meinung, alles beim Alten zu belassen, aber ein Kahlschlag auf ganzer Länge - auf der Meinung eines einzelnen Menschen beruhend - kann hier nicht das Nonplusultra sein. Sollten alle Bäume gefällt werden, kann man nur darauf hoffen, dass die Allee in diesem Charakter auch wieder angepflanzt wird. Beim Neubau der Ortsdurchfahrt der B2 durch Rüdnitz wurde im Verhältnis zu den gefällten Bäumen sehr spartanisch nachgepflanzt. |
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